Freundschaftsbesuch TSV Zeulenroda-Triebes Pfingsten 2026
Seit vielen Jahren verbinden den TTC Grossaffoltern freundschaftliche und sportliche Bande mit dem TSV Zeulenroda-Triebes Sektion Tischtennis. Alle zwei Jahre besuchen wir uns über Pfingsten, und dieses Jahr waren wir die Gastgeber.
Seit unserem letzten Besuch in Zeulenroda (minus)-Triebes (auf dieses «Minus» wird grossen Wert gelegt!!) im 2024 wurde also von Katharina und Beat geplant, organisiert, reserviert, Kosten gerechnet, und an der HV 2025 wurde unser OK-Vorschlag genehmigt. Natürlich war es eine grosse Hilfe, dass es ja nicht die erste Organisation eines Besuches war. So gingen Nachrichten hin und her, zu guter Letzt waren wir und sie bereit.
Am Freitag, 22. Mai 2026 erhielt ich morgens ein Foto kurz vor der Abfahrt der Gruppe aus Zeulenroda. Gut, sie sind also unterwegs. Aber wie wir ja alle wissen, herrscht an Pfingsten überall ein Verkehrschaos. Gemäss Aussagen ging es bis Basel ziemlich zügig, doch dann begann es heftig zu stocken. Aber schlussendlich trafen die 15 Mitglieder der Reisegruppe bei uns ein.
Was für ein freudiges Ereignis, eine herzliche Begrüssung. Und bei dem wunderbaren Wetter stand natürlich zuerst ein kühles Bier zuoberst auf der Liste.
Nach dem Beziehen der Unterkünfte, die einen privat, die anderen im Gasthof, die Restlichen in der Zivilschutzanlage, wurde der Hunger mit einem Teller Hörnli und Ghackets mit Apfelmuus gestillt. Beim Eindunkeln zeigte sich ein wunderschönes Abendrot. Dann, noch etwas geredet und gelacht, doch müde von der Reise war bald mal Ruhe…
Samstagmorgen beim Vorbereiten des Frühstücks kamen mir nur mit einem Badetuch bekleidete Herren aus der Dusche entgegen, ein lustiger Anblick. In der Küche waren schon einige Helfer am wirken, und Dino war, wie das schon lange seine Aufgabe ist, mit dem Kochen der Eier beschäftigt. Brot und Zopf hatten einige HelferInnen gebacken, es sah wirklich zum Anbeissen aus!
Um 12 Uhr fuhren wir alle dann los Richtung Burgdorf, um dort um 13 Uhr die Burgdorfer Gasthausbrauerei AG zu besichtigen, ein interessantes Thema für jeden deutschen Besucher, zudem durfte man das eine oder andere Bier ja auch noch versuchen. Ich liess mir sagen, es hat allen sehr gefallen.
Zurück in Grossaffoltern fuhr schon der Pizza-Mann Daniel mit dem Ofen vor und bereitete das Buffet und die Pizzateige vor. Bei wunderbarem Wetter konnten wir draussen sitzen. Jeder konnte seine eigene Pizza gestalten und belegen, so viele wie man wollte. Zu guter Letzt waren 125 Portionen vernichtet. Leider hat Fabio den aktuellen Rekord von 14 Stück nicht gebrochen…
Dann gabs noch Desserts in Form von feinen Torten, dazu Kaffee und was man sich auch immer noch wünschte. Natürlich durften die kleinen Appenzeller-Likörfläschchen nicht fehlen. Schliesslich muss man der Verdauung ja etwas helfen.
In einer Ecke stapelten sich langsam die Flaschen, in der anderen Ecke wurde zu Ehren von «Venus» (Spitzname von Andreas) die «W. Nuss vo Bümpliz» abgespielt und dazu getanzt, es war eine sehr ausgelassene und feuchtfröhliche Stimmung. Natürlich durfte die «Alperose» auch nicht fehlen. Genauso sollte es doch sein !!
Sonntagmorgen: Eier kochen, Frühstück vorbereiten, Speck braten, langsam wach werden… Und nach dem Frühstück und einem Spaziergang hiess es dann: Tischtennis spielen! Doch vorher mussten wir uns alle zusammenrotten und aufstellen, damit Tim mit seiner Drohne ein spektakuläres Foto schiessen konnte. Vielen Dank.
Es kann ja nicht sein, dass ein Tischtennisverein sich nicht sportlich betätigt. Unser Turnierleiter Alfred übernahm die Administration, die Spielernamen wurden notiert, und dann gings los: Ein Doppelturnier mit Auslosung per Jasskarten, was ab und zu komische Konstellationen ergab. So waren 18 SpielerInnen den Nachmittag beschäftigt und durften heftig schwitzen, kämpfen, lachen. Schön, dass auch unser Youngster Lars mitgemischt hat und sich wirklich tapfer geschlagen hat!! Einer, der ja überhaupt nicht auffiel, war Fabio mit einem pinken Trikot…
Nach 12 Runden zu je 2 Sätzen bis 11 stand dann die Rangliste fest:
| 1. | Remo | 255 |
| 2. | Stefan | 249 |
| 3. | Harald | 237 |
| 4. | Gerhard | 233 |
| 5. | Beat | 225 |
| 6. | Tom | 223 |
| 7. | Christina | 221 |
| 8. | Andreas | 219 |
| 9. | Michael | 216 |
| 10. | Katharina | 213 |
| 11. | Wolfgang | 212 |
| 12. | Gerd | 199 |
| 13. | Manuel | 186 |
| 14. | Lars | 179 |
| 15. | Jürg | 175 |
| 16. | Susi | 174 |
| Fabio | ||
| 18. | Hansruedi | 121 |
Ein Dankeschön an Alfred für die Durchführung, ein Dankeschön an alle SpielerInnen für die sportlichen Momente! Nach der Präsentation der Rangliste durch Alfred und einer kurzen Ansprache packte Manuel als Rädelsführer die Gelegenheit gleich beim Schopf, sich für die Einladung und die gelungene Bewirtung und den interessanten Ausflug und all die Gespräche im Namen aller zu bedanken. Gleichzeitig wurde der TTC Grossaffoltern für Pfingsten 2028 nach Zeulenroda-Triebes eingeladen. Herzlichen Dank schon jetzt!
Sport bringt ja dann Hunger mit sich, so wurde der Güggeli-Mann Marcel herzlich begrüsst, auch wenn wir dann noch auf die Hühnchen mit Bratkartoffeln und Salat warten mussten, bis diese durchgegrillt waren. Hat aber sehr fein geschmeckt, so dass der Hühnerstall dann leer war und die Mägen voll.
Und auch heute Abend durften die verschiedenen Desserts nicht fehlen, die von einigen Mitgliedern gebacken und mitgebracht wurden.
Aber als Höhepunkt durfte wohl die 4 Liter grosse Appenzeller-Flasche mit personalisierter Etikette nicht fehlen. Das Ortswappen von Grossaffoltern zum Ortswappen von Zeulenroda-Triebes und einen flotten Spruch, das gab der Flasche einen ganz speziellen Kick. Jedoch merkte man schon, dass wir alle älter werden, denn früher hätte diese Flasche keinen Abend überlebt, jetzt nahmen sie den Rest mit nach Hause…
In Anbetracht, dass die Abfahrt am Montagmorgen um 0930 Uhr geplant war, verschwanden die Gäste nach und nach in Richtung Kopfkissen.
Montagmorgen, gleiches Ritual wie jeden Morgen. Wo ist denn nur die Zeit geblieben? Jetzt sind sie doch erst gerade eingetroffen, und schon geht es wieder Richtung Deutschland nach Hause. Alles gepackt, nochmals ein Blick zurück, dann herzliche Umarmungen und all die lieben Abschiedswünsche für Glück und Gesundheit und ein Wiedersehen im 2028.
Und dann hiess es aufsitzen, Motor starten! Mit einer «Welle» wurden sie verabschiedet, die irren Typen aus Zeulenroda!
Und gegen Abend dann die gute Nachricht: sie sind gut gelandet und zu Hause angekommen.
Als Co-Organisatoren möchten Beat und ich all den Helfern, all den Bäckerinnen und Bäckern, einfach allen, die in irgendeiner Weise zum guten Gelingen dieses tollen Anlasses beigetragen haben, ganz herzlich danken. Und von meiner Seite her einen grossen Dank an Beat und all die helfenden Hände und die grosse Unterstützung.
Fazit:
Es braucht nicht viel, um Freundschaften zu pflegen. Das Einzige, das es dazu braucht, ist, sich dafür Zeit zu nehmen.
Ein anstrengendes, interessantes, lustiges, wettermässig heisses, getränkemässig sehr feuchtes, schlafmässig sehr reduziertes Wochenende ging zu Ende, und wir freuen uns auf die nächste Ausgabe.
Und dazu zählt wie immer:
ES LEBE DIE KAMERADSCHAFT.
Katharina Kehl
Organisatorin Besuch Zeulenroda
27.05.2026